Veredelung

Heißfolienprägung: Silber, das im Kerzenlicht aufleuchtet.

Der Name des Weinguts auf dem Etikett, das Logo auf der Visitenkarte, das beim Drehen blitzt: Heißfolie in Gold, Silber, einer anderen Folienfarbe oder holografisch prägen wir auf Etikett, Visitenkarte, Umschlag und Mappe. Wir sagen Ihnen, welche Folie zu Ihrem Papier passt, wo sie sitzen darf und wo sie sich bezahlt macht.

Nahaufnahme einer schwarzen Karte mit Folienprägung in Silber: ein Kreis mit diagonalem Balken, dahinter eine zweite Karte.

Goldfarbe wird gedruckt. Goldfolie wird geprägt – und das sieht man über den ganzen Tisch.

Auf der Flasche zuerst gesehen

Name, Lage, Edition: In Gold oder Silber heben sie sich vom Etikett ab und fangen das Licht im Regal, auf der Weinprobe, am Tisch. Für Wein, Sekt, Brände und Liköre.

Aus der Fassabfüllung, der Jubiläumsfüllung oder der kleinen Edition wird mit Folie etwas, das man verschenkt. Und in der Serie trägt jede Sorte denselben Goldton – so erkennt man Ihr Weingut über die ganze Palette. Das Rückenetikett bleibt ruhig; die Folie gehört nach vorn, wo der Blick zuerst landet.

Welche Etiketten wir veredeln

Nassleim- und Bogenetiketten aus dem Bogenoffset, Bogen- und Rollenetiketten aus dem Digitaldruck veredeln wir mit Heißfolie – auch wenn viele Sorten zusammenkommen. Gerade die Edition in kleiner Stückzahl bekommt so ihr Gold.

Auf Karte, Mappe und Umschlag

Ihr Logo in Silberfolie auf der Visitenkarte, der Titel in Gold auf dem Broschürenumschlag, ein Folienrahmen auf der Einladung. Briefbogen, Mappe und Etikett können dieselbe Folie tragen: ein Auftritt, ein Glanz. Beim Briefbogen stimmen wir Papier und Position der Folie vorher mit Ihnen ab.

Präsentationsmappe, Imagebroschüre, Festschrift: Die Folie sitzt dort, wo man hinsieht, sobald man das Stück in die Hand nimmt. Kommt eine Prägung dazu, wird das Logo zusätzlich fühlbar.

Folie und Papier

Welche Folie zu welchem Papier passt

Gold wirkt warm und klassisch – schön auf hellem, glattem oder leicht strukturiertem Papier.

Am Bildschirm nur angedeutet: Glanz und Ton zeigen wir Ihnen am echten Papier.

  • Gold – warm und klassisch, schön auf hellem, glattem oder leicht strukturiertem Papier.
  • Silber – kühl und klar, schön auf dunklem Karton.
  • Eine andere Folienfarbe – wenn Ihr Auftritt einen eigenen Ton verlangt, der zu Logo und Papier passt.
  • Holografische und Effektfolien – mit Regenbogenschimmer, der beim Drehen wandert, mit Muster oder transparent glänzend; für Edition, Sekt und Spirituose, die auffallen sollen.
Fünf Musterkarten mit demselben Ginkgoblatt in Silber-, Rot-, Schwarz-, Holografie- und Klarfolie.

Den Ton stimmen wir mit Ihnen am Papier ab, nicht am Bildschirm. Das Papier muss Hitze und Druck vertragen – welches sich eignet, sagen wir Ihnen bei der Auswahl.

Folie und Prägung zusammen

Kommt zur Folie eine Prägung, liegt der Glanz nicht nur auf – er hebt sich fühlbar aus dem Papier. Folie und Prägung lassen sich verbinden; was Ihr Motiv hergibt, zeigen wir am Muster. Daneben darf ein Teil des Motivs blind bleiben, und mit einer eigenen Stanzform bekommt das Etikett noch seine Kontur.

Ein Beispiel vom Weingut: das Wappen als Relief in Gold, der Schriftzug darunter blind geprägt – auf einem Etikett mit geschwungener Kontur.

Wo Gold sich bezahlt macht

  • Ihre Lagenweine: ein eigenes Etikett mit Name und Lage in Gold, der Gutswein bleibt schlicht – so sieht man im Regal, wo Ihr Sortiment nach oben geht.
  • Der Sekt zum Jubiläum: Folie für Schrift und Wappen, dazu eine Prägung für das Logo.
  • Die Weihnachtslinie im Hofladen: Gold auf Marmelade, Honig und Gewürz – ein Glas, das nach Geschenk aussieht.
  • Der Geschäftsbericht: der Titel in Gold auf dem Umschlag, innen ruhig und lesbar.

Damit die Folie sitzt, wo sie glänzen soll

Folie liebt klare Formen. Große Vollflächen prägen sich schwerer sauber – auf kleiner Fläche glänzt die Folie oft stärker. Über einen Falz oder eine Rillung legen wir keine Folie – dort könnte sie brechen. Auf Mappen und Klappkarten planen wir die Position deshalb gemeinsam mit dem Falz, beim Etikett mit der Flaschenform – Folie auf einer starken Rundung wirkt anders als auf der flachen Fläche.

So kommt Ihr Motiv in Gold

Wir brauchen Ihr Motiv mit den Folienflächen als eigene, klar benannte Ebene, Ihre Vorstellung vom Folienton, das Papier oder Etikettenmaterial – damit wir prüfen, ob es Hitze und Druck verträgt – sowie Menge und Etikettenart: Nassleim, Bogen oder Rolle.

Dann entsteht das Werkzeug nach Ihrem Motiv. Ist Folie oder Papier neu, zeigen wir Ihnen Ton und Glanz vorab am Muster. Gedruckt und geprägt wird erst nach Ihrer Druckfreigabe.

Gold, Silber, Folie: Ihre Fragen

Ist Heißfolie dasselbe wie Goldfarbe?

Nein. Goldfarbe ist eine Druckfarbe. Goldfolie wird mit Hitze und Druck aufgeprägt, glänzt metallisch und lässt sich mit einer Prägung verbinden. Kaltfolie ist ein eigenes Verfahren: metallischer Glanz, ohne beheiztes Prägewerkzeug aufgebracht. Welche Folie zu Ihrem Etikett oder Ihrer Drucksache passt, klären wir in der Beratung. Metallic-Farbe, Lack und Folie im Vergleich

Wie fein darf das Motiv sein?

Klare Schriften und kräftige Linien glänzen am schönsten, sehr feine Haarlinien laufen in der Folie leicht zu. Wir sehen uns Ihre Daten an und sagen Ihnen vorab, wo wir etwas kräftiger anlegen würden.

Geht Heißfolie auf jedem Papier?

Nicht auf jedem: Das Material muss Hitze und Druck vertragen, und die Oberfläche beeinflusst den Glanz. Sagen Sie uns, welches Papier oder Etikettenmaterial Sie im Blick haben – wir stimmen es vor der Produktion mit Ihnen ab.

Kann ich die Folie vorher sehen?

Sind Folie oder Papier neu für Sie, lohnt sich ein Muster: Daran beurteilen Sie Ton und Glanz auf Ihrem Papier, bevor die Auflage läuft. Sagen Sie uns einfach, dass Sie eines möchten.

Lohnt sich Heißfolie bei einer kleinen Auflage?

Für die Folie entsteht ein Werkzeug nach Ihrem Motiv; tragen mehrere Sorten dasselbe Motiv in gleicher Größe, arbeiten sie mit demselben Werkzeug. Bei einer einmaligen Kleinauflage sagen wir Ihnen ehrlich, ob die Folie den Aufwand wert ist – oder ob gutes Papier die Wirkung ebenso trägt.

Was passiert bei der Nachbestellung?

Dann genügen Auftragsnummer, ein Etikett oder ein Foto. Wie es dabei mit dem Werkzeug für Ihr Motiv weitergeht, lesen Sie unter Nachbestellen.

Wo soll es glänzen?

Ob Weinetikett, Geschäftsbericht oder die Einladung zur eigenen Hochzeit: Schicken Sie uns Motiv und Papierwunsch per E-Mail an info@bayerdruck.de oder erzählen Sie uns am Telefon davon – wir sagen Ihnen, welche Folie darauf am besten wirkt. Per Fax oder über die Anfrage geht es genauso; lieber zurückgerufen werden? Rückruf erbitten. Veredelte Etiketten und Drucksachen liefern wir deutschlandweit.

Tel. 06727 89733-0 · info@bayerdruck.de · Fax 06727 8052 · Bayer Druck, Grolsheim