Nassleimetiketten für Wein, Sekt und Bier. Gestaltet für Ihr Produkt, gemacht für Ihre Etikettiermaschine.

Nassleimetiketten werden erst beim Etikettieren beleimt – an Ihrer eigenen Maschine oder an der Ihres Lohnabfüllers. Wir verbinden eigenständige Gestaltung, hochwertige Papiere und präzise Verarbeitung mit besonderen Veredelungen wie Heißfolie und Prägung – und stimmen Papier, Format und Ausführung auf Ihre Anlage ab.

Vom einzelnen Etikett bis zur durchgängigen Produktlinie – wirtschaftlich durchdacht und auf Ihren Fülltermin abgestimmt.

Nahaufnahme des Merlot-Etiketts auf der Flasche: Silberfolienstrich neben dem roten Farbbalken, Rebhügel als Reliefprägung, feine Papierstruktur.

Gemacht für die Etikettiermaschine mit Leimwerk

Nassleimetiketten – auch Nassklebeetiketten genannt – kommen ohne Klebeschicht und ohne Trägermaterial. Den Leim trägt Ihre Etikettiermaschine auf, wir liefern die gestanzten Etiketten sauber im Stapel, bereit für das Leimwerk. Anders als bei Haftetiketten bleibt nach dem Etikettieren kein Trägerband übrig: Schnitt- und Stanzreste entstehen bei der Herstellung, an Ihrer Anlage fällt kein Trägermaterial an.

Wie der Leim aufs Etikett kommt, legt Ihre Etikettieranlage fest: je nach Anlage vollflächig, in Streifen oder nur an Anfangs- und Endkante. Nennen Sie uns Ihre Anlage – darauf stimmen wir Papier, Format und Ausführung ab.

Typische Aufgaben, mit denen Betriebe mit eigener Abfüllung – oder ihr Lohnabfüller – zu uns kommen:

  • Weingut: der neue Jahrgang für zwölf Weine – Vorder- und Rückenetikett passend zum Fülltermin
  • Sektkellerei: die Sektlinie neben den Weinen – eigenständig, mit Gold auf Schriftzug und Wappen
  • Brauerei: der Saisonsud oder das Festbier, das zur festen Sortenreihe dazukommt und erkennbar dazugehört
  • Feinkost: Öl- und Essigflaschen, die maschinell etikettiert werden – jede Sorte mit eigenem Etikett

Eine Linie über das ganze Sortiment

Zwölf Weine, ein Auftritt – dafür gibt es zwei Wege.

Vordruck + Eindruck

Was gleich bleibt – Name, Logo, Gestaltung –, drucken wir einmal als Vordruck im Bogenoffset. Rebsorte, Jahrgang, A.P.-Nummer (die amtliche Prüfungsnummer) und Geschmack kommen je Wein ein- oder zweifarbig per Eindruck dazu. Zum nächsten Jahrgang schicken Sie uns die Eindruck-Angaben je Sorte – gedruckt wird nur, was sich ändert.

Sinnvoll bei vielen Sorten derselben Linie.

Komplettdruck

Jede Sorte wird komplett in einem Druck hergestellt, mit eigenem Motiv oder eigener Farbe. Zum neuen Jahrgang ändern wir die Angaben in den Druckdaten und drucken neu.

Sinnvoll bei eigenständigen Linien oder einzelnen Sorten.

Welcher Weg wirtschaftlicher ist, hängt von der Zahl der Sorten, der Menge je Sorte und Ihren Nachbestellungen ab – das rechnen wir mit Ihnen durch.

Vom Bogen an die Flasche

Der Bogen. Das Etikett. Die Flasche.

  1. Ausschnitt eines ungeschnittenen Vordruckbogens: gleiche Etiketten ohne Sorte und Jahrgang, Rebhügel als Reliefprägung, Silberfolienstrich und Farbbalken – je Spalte Rot, Blau, Orange oder Grün; Zwischenschnitt und Schnittmarken am Bogenrand.
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    Der Bogen

    Der Vordruck trägt die Gestaltung der ganzen Linie, noch ohne Sorte und Jahrgang. Jede Sorte hat ihre eigene Farbe; Silberfolie und Prägung sitzen auf jedem Etikett an derselben Stelle.

  2. Exakt gestapelte, geschnittene Nassleimetiketten: oben Merlot 2026 in Schwarz eingedruckt, roter Farbbalken mit Silberfolienstrich, Rebhügel als Reliefprägung bis zur Schnittkante.
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    Das Etikett

    Per Eindruck kommen Sorte und Jahrgang aufs Etikett, hier Merlot 2026. Die Linie bleibt, die Angaben wechseln je Wein.

  3. Dasselbe Merlot-Etikett auf der Rotweinflasche: Silberfolienstrich neben dem roten Farbbalken, geprägte Rebhügel im Streiflicht.
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    Die Flasche

    Im Regal und auf dem Tisch zählt der erste Blick: Die Folie fängt das Licht, die Prägung ist mit den Fingern zu spüren.

Wie das Etikett technisch entsteht: So kommt Ihr Etikett ins Magazin

Kein Rechteck von der Stange: Ihr Nassleimetikett kommt in Ihrer Form an die Maschine.

Technik im Detail

So kommt Ihr Etikett ins Magazin

1 · Gedruckter Bogen: Im Bogenoffset stehen mehrere Etiketten nebeneinander auf einem Bogen – Vorder- und Rückenetikett können gemeinsam gedruckt werden.

Schema: ein Druckbogen mit sechs Nassleimetiketten einer Linie – je Sorte ein eigener Farbbalken –, die geschnitten oder in eigener Kontur gestanzt und als Stapel geliefert werdenRIESLING2026SILVANER2026WEISSBURGUNDER2026SPÄTBURGUNDER2026MERLOT2026RIESLING2026MERLOT2026

Formetiketten bekommen eine eigene Stanzform, angefertigt nach Ihrer Kontur: rund, oval, mit geschwungener Kante oder in der Form Ihres Wappens.

Ob eine ungewöhnliche Form zu Ihrer Etikettiermaschine und zur Flaschenform passt, klären wir früh, bevor die Stanzform entsteht. Nennen Sie uns dafür Ihre Anlage oder schicken Sie ein Foto der Flasche mit dem bisherigen Etikett.

Vorder- und Rückenetikett planen wir in einem Zug: gleiche Linie, passende Größen, die Angaben auf dem Rückenetikett. Wo Ihre Maschine beide aufbringt, besprechen wir vorab. Ihre Hausfarbe drucken wir als Sonderfarbe, gemischt nach Ihrer Farbnummer – was wir dafür brauchen, steht unter Gestaltung & Druckdaten.

Papier, das man in der Hand spürt

Drei Etikettenpapiere derselben Linie im Streiflicht: gestrichen, Naturpapier und Strukturpapier, die Faser ist sichtbar.

Ob im Direktverkauf, in der Vinothek oder beim Auspacken des Weinpakets: In der Hand zählt das Papier. Gestrichenes Etikettenpapier – matt, halbmatt oder glänzend – bringt Fotos, Verläufe und Farben brillant aufs Etikett; Natur- und Strukturpapiere wirken griffig und zurückhaltend und sind beim Wein besonders beliebt. Wird gekühlt abgefüllt, landet die Flasche im Eiskübel oder geht sie als Mehrwegflasche zurück, sagen Sie es uns – dafür wählen wir das Papier gezielt aus.

Papier hat eine Laufrichtung und arbeitet mit der Feuchtigkeit: Wir legen sie passend zu Anlage, Abfüllung und Flaschenform fest, damit die Etiketten im Magazin flach liegen und sich sauber anlegen – das Papier wählen wir mit Ihnen aus, gern am Muster.

Folie, Relief und Papier – Veredelung mit Wirkung

Makro eines Etiketts: glänzender Silber-Heißfolienstrich neben dem roten Farbbalken, darunter die Rebhügel als Reliefprägung im Streiflicht.

Heißfolie prägen wir in Gold, Silber oder einer anderen Folienfarbe, die zu Ihrem Auftritt passt. Blindprägung kommt ohne Farbe und Folie aus: Das Motiv wird erhaben oder vertieft ins Papier geprägt und ist im Streiflicht sichtbar. Reliefprägung arbeitet plastisch in mehreren Stufen, mit Höhen und Tiefen, die man mit dem Daumen findet.

Gold oder Prägung setzen Sie dort, wo sie zu Ihrem Auftritt passen – auf der ganzen Linie, auf einer Sonderfüllung oder auf der Jubiläumsflasche mit Folie und Prägung; was Ihr Motiv hergibt, zeigen wir am Muster. Was Sie vor dem Druck sehen

Nachbestellen: ein Etikett genügt

Dasselbe Etikett noch einmal, weil die Füllung größer ausfällt als geplant? Auftragsnummer, Etikett oder Foto genügt.

Druckdaten, Stanzform und Prägewerkzeug bleiben für Nachbestellungen erhalten.

Liegt Ihr letzter Auftrag länger zurück, fragen Sie kurz nach. Bisher bei einer anderen Druckerei? Ein Etikett je Sorte ist eine gute Grundlage; Druckdaten und Details stimmen wir mit Ihnen ab. Und wenn mit dem Jahrgang auch die Preisliste neu wird: Die drucken wir im selben Auftritt gleich mit.

Welche Etiketten passen zu Ihrer Abfüllung?

Läuft Ihre Abfüllung über eine Etikettiermaschine mit Leimwerk, ist das Nassleimetikett meist die wirtschaftliche Wahl: ohne Klebeschicht und ohne Trägermaterial. Heißfolie, Prägung oder Lack kommen im Bogen in eigenen Arbeitsgängen dazu – planen Sie dafür etwas Vorlauf zum Fülltermin ein; wir sagen Ihnen früh, wie viel.

Je nachdem, wie Sie etikettieren:

Fürs Angebot reicht uns das

  • Anzahl der Sorten und Menge je Sorte – beim Wein je Rebsorte
  • Flaschen- oder Glasform und Etikettengröße – für die Stanzform
  • Ihre Etikettiermaschine – oder die Ihres Lohnabfüllers – und Ihr Fülltermin
  • wie abgefüllt wird und wo die Flaschen später stehen
  • Druckdaten, Vorlage oder erst eine Idee – gestalten können wir auch
  • Veredelung, falls gewünscht: Heißfolie, Blind- oder Reliefprägung

Ein Punkt fehlt noch? Dann fragen wir nach. Ihre Druckdaten prüfen wir technisch, samt Strich- und QR-Codes, und melden uns, wenn uns etwas auffällt. Was auf dem Etikett steht, bestimmen Sie.

Kurz gefragt

Spielt es eine Rolle, wie abgefüllt wird?

Ja. Wird gekühlt abgefüllt, landet die Flasche im Eiskübel, geht sie als Mehrwegflasche zurück? Sagen Sie uns, wie abgefüllt wird und wo die Flaschen stehen – danach wählen wir Papier und Ausführung mit Ihnen aus.

Kommen die Etiketten mit Kleber?

Nein. Nassleimetiketten haben weder Klebeschicht noch Trägermaterial – den Leim trägt Ihre Etikettiermaschine beim Etikettieren auf. Selbstklebend gibt es Ihr Motiv als Bogen- oder Rollenetikett.

Kann ich Nassleimetiketten auch von Hand aufbringen?

Dafür sind sie nicht gemacht, sie gehören in die Maschine mit Leimwerk. Für die Handetikettierung drucken wir Ihr Motiv als selbstklebendes Bogenetikett – etwa für Geschenkflaschen oder eine kleine Sonderfüllung.

Vorder- und Rückenetikett zusammen?

Gern – gemeinsam geplant, gemeinsam gedruckt, in derselben Linie. Stehen die wechselnden Angaben auf dem Rückenetikett, drucken wir sie zum neuen Jahrgang dort ein; das Vorderetikett bleibt, wie es ist.

Wenige Flaschen je Sorte – lohnt sich Nassleim?

Nennen Sie uns Sorten und Menge je Sorte. Dann zeigen wir Ihnen, ob Vordruck mit Eindruck, ein eigenes Etikett je Sorte oder ein selbstklebendes Etikett besser passt.

Und wenn das Etikett erst noch entstehen soll?

Dann gestalten wir es mit Ihnen – oder prüfen die fertigen Daten Ihrer Agentur samt Strich- und QR-Codes. Mehr unter Gestaltung & Druckdaten.

Ihr Fülltermin steht? Reden wir über die Etiketten.

Nennen Sie uns Ihren Fülltermin – wir planen den Druck mit Ihnen darauf hin. Schicken Sie uns ein Foto Ihrer Flasche mit dem bisherigen Etikett – übers Formular oder per E-Mail; anrufen oder faxen können Sie genauso. Beides reicht uns für den Anfang. Ihre Nassleimetiketten liefern wir deutschlandweit, im Stapel bereit für das Leimwerk.

info@bayerdruck.de · Fax 06727 8052 · Rückruf gewünscht? Kurz Bescheid geben