Aufgefächerte Vordruck-Etiketten mit rotem Farbbalken, Silberstrich und geprägter Rebhügel-Zeichnung, noch ohne Sorte und Jahrgang; vorn ein Etikett mit dem schwarzen Eindruck MERLOT 2026.

Etiketteneindruck

Etiketteneindruck zum neuen Jahrgang: Wir drucken nur, was sich ändert.

Ihr Etikett bleibt, wie es ist. Rebsorte, Jahrgang und A.P.-Nummer (amtliche Prüfungsnummer) drucken wir ein- oder zweifarbig in Ihre Vordrucke – bei Brand und Feinkost Sorte, Charge oder Füllmenge. Auf Nassleim-, Bogen- und Rollenetiketten, ohne das ganze Etikett neu zu drucken.

Einmal vordrucken, Jahrgang für Jahrgang eindrucken

Was gleich bleibt – Name, Logo, Gestaltung, auch Goldfolie oder Prägung –, drucken wir einmal als Vordruck in größerer Auflage, etwa im Bogenoffset. Was wechselt, kommt vor dem Fülltermin per Eindruck dazu: in einem zusätzlichen Druckgang, aufs Vorder- oder Rückenetikett, so wie Ihre Gestaltung es vorsieht.

  • Wein und Sekt: Rebsorte, Jahrgang, Qualitätsstufe und Prädikat, Geschmacksangabe, A.P.-Nummer, Alkoholgehalt, Füllmenge.
  • Brände und Liköre: Sorte oder Frucht, Füllmenge, Alkoholgehalt, Losnummer der Abfüllung.
  • Honig: Sorte, Erntejahr, Füllmenge oder Los.
  • Feinkost mit vielen Sorten: Sorte, Charge oder Füllmenge – ein Design für die ganze Reihe.

Die Klischees – die Druckformen, mit denen Ihre Angaben eingedruckt werden – legen wir für Sie an. Stehen zum Jahrgangswechsel zwölf Sorten auf einmal an oder ändert sich beim Gegenlesen noch eine Zeile, legen wir das neue Klischee an. Gesetzt wird in der Schrift und Farbe, die zu Ihrem Etikett passt.

Für wen sich der Eindruck auszahlt

  • Weingut mit vielen Sorten: Eine Etikettenserie über alle Weine, jede Rebsorte bekommt ihre Angaben eingedruckt. Ein neuer Wein bekommt seinen Eindruck, kein neues Design.
  • Genossenschaft und Kellerei: Ein gemeinsamer Vordruck für die ganze Linie, die Angaben je Erzeuger, Lage und Rebsorte kommen per Eindruck dazu – eine Liste genügt.
  • Füllung beim Lohnabfüller: Wir drucken ein und richten uns nach der Anlage, auf der gefüllt wird. Bei Rollen fragen wir die Rollenangaben vorher bei Ihnen oder Ihrem Abfüller ab.

Eindruck oder jede Sorte komplett?

  • Der Eindruck spielt aus, wenn Ihre Gestaltung über Jahre bleibt und viele Sorten dasselbe Etikett tragen – ob Riesling, Spätburgunder oder Secco.
  • Komplett drucken passt, wenn jede Sorte ihr eigenes Motiv oder ihre eigene Farbe haben soll – digital auch in kleinen Mengen je Sorte.
  • Sorten, Mengen und Nachbestellungen entscheiden: Nennen Sie uns Sorten und Menge je Sorte – wir rechnen beide Wege mit Ihnen durch und sagen Ihnen offen, welcher passt.

Welcher Fall ist Ihrer?

Ihre Vordrucke sind schon gedruckt

Ein neuer Jahrgang oder eine weitere Sorte steht an: Sie nennen uns die Vordrucke, schicken Angaben und Menge je Sorte – wir setzen, prüfen die Lesbarkeit und drucken nach Ihrer Druckfreigabe ein. Liegen die Vordrucke bei Ihnen, bringen oder schicken Sie sie uns, je Sorte gebündelt.

Vordrucke aus einer anderen Druckerei

Auch in Grundetiketten, die woanders gedruckt wurden, drucken wir ein – nachdem wir ein Muster geprüft haben. Schicken Sie uns dafür vorab ein Etikett je Sorte; wir sehen uns Papier, Format und die freie Fläche für den Eindruck an. Ist kein Platz mehr frei oder ändert sich eine schon gedruckte Angabe, kann ein Überkleber helfen; was passt, besprechen wir mit Ihnen.

Sie legen eine Serie neu an

Ein Design für alle Weine oder eine neue Linie? Wir legen die Etikettenserie so an, dass alles Gleichbleibende in einem Druck in größerer Auflage entsteht und genug Platz für die wechselnden Angaben bleibt. Kommen Sie von einer anderen Druckerei, genügt ein Etikett je Sorte als Vorlage.

Sie möchten alles in einem Druck

Neue Gestaltung, neue Form oder jede Sorte fertig in einem Druck? Dann drucken wir jedes Etikett komplett, im Digitaldruck auch in kleinen Mengen. Bei vielen Sorten kann sich der Umstieg auf Vordruck und Eindruck lohnen – wir rechnen beide Wege mit Ihnen durch.

Sie haben noch kein eigenes Etikett

Das junge Weingut, der erste eigene Wein, die Sonderfüllung vom Hof: Starten Sie mit einem unserer fertig gestalteten Verlagsetiketten. Betriebsname, Rebsorte, Jahrgang und A.P.-Nummer drucken wir ein, das eigene Design kann später folgen.

Soll dasselbe Etikett unverändert noch einmal gedruckt werden, ist das eine Nachbestellung – dafür genügen Auftragsnummer oder ein Etikett.

Jahrgangswechsel Schritt für Schritt

  1. Vordrucke nennen und Angaben schicken: welches Etikett, wie viele Vordrucke je Sorte noch da sind, die Angaben genau so, wie sie aufs Etikett sollen, und die Menge je Sorte – per Formular, Mail, Fax oder am Telefon. Was im Einzelnen dazugehört, steht unter Angaben zum Etiketten-Eindruck.
  2. Setzen und gegenlesen: Wir setzen die Angaben für den Eindruck und prüfen die Lesbarkeit. Den Stand bekommen Sie vor dem Druck zum Gegenlesen.
  3. Druckfreigabe und Eindruck: Erst nach Ihrem Ja zu genau diesem Stand drucken wir ein- oder zweifarbig in Ihre Vordrucke ein, Sorte für Sorte.

Nennen Sie uns Ihren Fülltermin – wir planen den Eindruck mit Ihnen darauf hin, am liebsten im persönlichen Gespräch. Viele Sorten auf einmal? Eine Liste mit einer Zeile je Sorte genügt, gern auch als Tabelle. Wird mit dem Jahrgang auch die Preisliste neu, schicken Sie die Angaben gleich mit – dann passen Etikett und Liste zusammen.

Eindruck auf Bogen und Rolle

Eindrucken können wir in Nassleim-, Bogen- und Rollenetiketten. Eine Farbe genügt für die meisten Angaben. Mit einer zweiten Farbe, abgestimmt auf Ihre Gestaltung, setzen Sie zum Beispiel die Rebsorte ab – so sieht jede Sorte gewollt aus, nicht nachgetragen.

Bei Rollenetiketten brauchen wir außerdem Wickelrichtung, Kern- und Rollendurchmesser – oder ein Foto der bisherigen Rolle. Was genau dazugehört, steht bei den Rollenetiketten.

Die Angaben bestimmen Sie. Wir setzen sie sauber und lesbar.

Kurz gefragt

Kann ich nur den Jahrgang ändern?

Ja. Dann drucken wir nur die geänderten Angaben ein, etwa Jahrgang und A.P.-Nummer. Schicken Sie uns trotzdem alle Angaben, die in den Eindruck gehören, so wie sie auf dem Etikett stehen sollen – das beugt Verwechslungen vor.

Ist ein Eindruck dasselbe wie eine Nachbestellung?

Nein. Beim Eindruck kommen neue Angaben in vorhandene Vordrucke. Bei der Nachbestellung drucken wir ein Etikett unverändert noch einmal.

Drucken Sie auch ins Rückenetikett ein?

Ja. Die wechselnden Angaben stehen oft auf dem Rückenetikett – eingedruckt werden kann in Vorder- und Rückenetikett. Sagen Sie uns je Sorte, was wohin gehört.

Ein- oder zweifarbig – was ist besser?

Eine Farbe reicht für die meisten Angaben. Die zweite Farbe lohnt sich, wenn die Rebsorte oder die Linie farblich herausstechen soll – etwa jede Lage in ihrem eigenen Ton. Wir beraten Sie dazu am besten mit Ihrem Vordruck vor Augen.

Die A.P.-Nummer fehlt noch. Können Sie schon anfangen?

Ja. Schicken Sie uns, was schon feststeht – wir setzen, was da ist, und ergänzen die fehlende Angabe, sobald sie vorliegt. Zum Gegenlesen und zur Druckfreigabe bekommen Sie dann den vollständigen Stand.

Angaben bereit? Schicken Sie sie uns.

Per Formular, per E-Mail, per Fax oder am Telefon: eine Zeile je Sorte, die Menge dazu und Ihr Fülltermin. Steht noch nicht fest, ob Eindruck oder komplett gedrucktes Etikett, besprechen wir das am Telefon. Auch eingedruckte Etiketten liefern wir deutschlandweit – rechtzeitig zum Fülltermin planen wir gemeinsam.

Angaben lieber per Mail? info@bayerdruck.de · Fax 06727 8052